Interview „Welt der Frauen“

 

Unter der Überschrift „Der lange Atem“ unternahm die Journalistin Julia Kospach in der Zeitschrift „Welt der Frauen“ eine Streifzug durch das weite Land des Atems.

Und so kam sie auch auf mich zu und bat mich um ein Interview zum Holotropen Atmen.

Erschienen im Mai 2020

Entwicklungskräfte aktivieren

Das Holotrope Atmen bedient sich der Technik der Hyperventilation, also einer gesteigerten Belüftung der Lunge durch schnelles Atmen, die es möglich macht, in einen erweiterten Bewusstseinszustand einzutauchen. Die Tiefe dieser Trance kann man selbst durch die Art der Atmung regulieren, und sie führt auf vielfältige innere Reisen. Mitunter wird dadurch auch sehr lange Zurückliegendes oder tief Verschüttetes mobilisiert, wieder erlebbar gemacht und kann so angenommen und integriert werden: Unfälle, Geburt, Narkosen, Ekstasen, Todeserfahrungen.

Ich bin 1992 durch Zufall auf das Holotrope Atmen gestoßen und dabei geblieben, weil ich damit an Fragen herangekommen bin, die mir vorher immer unzugänglich geblieben sind. Es aktiviert eine Entwicklungskraft, die mich in Richtung Ganzheit und Gesundheit treibt. Auch meine täglich Meditationspraxis hat sich dadurch verändert: Meine Atmung ist sehr viel tiefer und ruhiger geworden. Das hat auch den Effekt, dass mich nicht mehr alles so aufregt. Mein Wollen ist mir nicht mehr so wichtig.

Auf lange Sicht hat das Holotrope Atmen viel dazu beigetragen fühle, dass ich mich eingebundener fühle.

Angela Fischlmayr

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