Die Methode

Durch das Zusammenwirken von vertiefter Atmung, emotional ansprechender Musik, auf den Prozess abgestimmter Körperarbeit und intuitivem Malen werden tiefgehende Prozesse in Gang gesetzt. Die TeilnehmerInnen arbeiten zu zweit: eine/r ist Erfahrende/r, die/der andere BegleiterIn (SitterIn). Die Atmenden liegen in einem abgedunkelten Raum auf einer Matte, die Sitter sind Zeugen der Erfahrung und Helfer, wenn die Erfahrenden eine Unterstützung benötigen.

Eine Entspannungsübung zu Beginn hilft loszulassen, sich anzuvertrauen und dem Geschehen zu öffnen. Mit der Anweisung „tiefer und schneller“ zu atmen, setzt speziell ausgewählte Musik ein und die Atemreise beginnt.

Welche Arten der Erfahrungen sich ergeben ist sehr individuell und vielfältig: innere Bilder, Töne, frühe Kindheits- und Lebenserinnerungen, intensive Gefühle wie Freude, Trauer, Wut, das Wiedererleben von zentralen Aspekten der eigenen Geburt sowie von pränatalen Zuständen, Öffnung von Raum- und Zeitgrenzen, oder Eintauchen in andere Kulturen. Unmittelbares, mystisches Erleben und spirituelle Öffnungen sind möglich.

Es ist wichtig, während der Atemsitzung alles zuzulassen, nichts zu unterdrücken und dem, was sich eröffnet, nachzugehen.

Lösende und nährende Körperarbeit hilft Blockaden zu überwinden und den Erfahrungsprozess abzuschließen. Am Ende malen die Erfahrenden ein intuitives Bild, das das Erlebte in verdichteter Form symbolisiert.

Atemsitzungen dauern in der Regel etwa 3 – 4 Stunden.