Heilung für Körper, Geist und Seele durch veränderte Bewusstseinszustände

Holotrope Erfahrungen vermitteln sich immer auf zwei Ebenen: der personalen und der transpersonalen.

  • Auf der personalen Ebene lässt sich eine Verbindung zwischen den Inhalten der Erfahrung und der eigenen Biografie herstellen. Bilder und Szenen, die längst ins Unbewusste abgesunken sind werden durch den veränderten Bewußtseinszustand vitalisiert und wiedererlebt.
    So sind Zugänge zu sehr frühen biografischen Lebensbereichen und auch darin verborgenen, traumatischen Erlebnissen, wie Krankheiten oder Gewalterfahrungen möglich. Das Wiedererleben dieser verdrängten Erlebnisse macht sie einer therapeutischen Bearbeitung und damit der Integration ins bewusste Seelenleben zugänglich. Auch unverarbeitete Geburtserlebnisse können wiedererlebt werden, dürfen sich aber nun neu ausdrücken und mit begleitender Unterstützung zu einem guten Neuankommen in der Welt führen.
    Traumatische Erlebnisse, die sich in die „Leibseele“ eingegraben haben, führen zu Kontraktionen der Muskulatur, die sich durch wiederholte Traumatisierung chronifiziert haben. So kann fehlende Körperwärme und allein gelassen Werden in der frühen Kindheit zu Rückzug ins Innere, Kontaktarmut und Verpanzerung der Muskulatur führen. Durch die tiefe Atmung und das Hineingehen in diese Erlebnisse verliert sich der Schrecken und die Verspannungen können sich Zug um Zug lösen.
  • Die transpersonale Ebene vermittelt sich durch Erfahrungen „jenseits von Raum und Zeit“. Einsichten in große Schöpfungs- und Entwicklungsprozesse, in über unsere Existenz hinausgehende Zusammenhänge und Aufbrüche in spirituelle Dimensionen sind möglich.

So geschieht Heilung und Integration auf der personalen Ebene und Öffnung für transzendente Erfahrungen. Es sind vor allem „peak-experiences“ nach A. Maslow, kraftvolle, ekstatische positive Erlebnisse, die einer ganzheitlichen Entwicklung und Erweiterung des eigenen Potenzials den Weg weisen.